MV tut gut Newsletter September 2016


Liebe Partnerinnen und Partner im Netzwerk des Landesmarketings MV,

in den letzten Tagen des Wahlkampfes wie auch jetzt, nach dem Urnengang in Mecklenburg-Vorpommern, wird in einigen Medien ein zuweilen zugespitzt gezeichnetes Bild des Landes transportiert. So wurde Mecklenburg-Vorpommern bereits vor der Wahl als „passiv-aggressives Land“ (Spiegel Online) bezeichnet, nach der Wahl u.a. als „Schreck-Pomm“ (BILD-Zeitung) oder „Deutschland rechts oben“ (taz, Stern) – eine Schlagzeile, die auf das Wahlergebnis einzelner Parteien auf der Insel Usedom abhob. Von einem Tweet, wonach MV das „am dümmsten besiedelte Bundesland“ sei, distanzierte sich inzwischen sogar die Führung einer ganzen Partei (Katrin Göring-Eckardt im ARD-Morgenmagazin). All das müssen wir wohl aushalten, denn ein Wahlergebnis ist ein Wahlergebnis. Natürlich dürfen wir annehmen, dass solche Schlagzeilen und Meinungsäußerungen, inklusive der dazugehörigen Artikel und Kommentare im Internet und den Sozialen Medien bei Lesern und Usern verfangen und nicht ohne Reaktion, ergo: nicht ohne Wirkung bleiben. Aber ich warne davor, diese Formen der Zuspitzung und reflexhaften Äußerungen als dauerhafte Belastung für das Image des ganzen Landes zu sehen. Warum?

Mecklenburg-Vorpommern wird in der Bundesrepublik Deutschland als schönes, von der Natur verwöhntes und vor allem touristisch geprägtes Land gesehen. Das ist Fakt. In allen Befragungen erreicht unser Land hier geradezu exorbitante Werte. Die Sympathie für unser Land ist hoch. Wer hier war, will gern wiederkommen. Ob im Tourismus, aber auch bei Ansiedlungen oder dem Zuzug von Menschen in unser Land zeigen die Pfeile der Statistiken nur in eine Richtung – aufwärts. Das Image, also das Bild Mecklenburg-Vorpommerns nach außen, hat sich nachweislich verbessert – bestätigt von 74 Prozent der Befragten in einer bundesweiten, repräsentativen Umfrage des Landesmarketings MV. Und das, obwohl eine nunmehr abgewählte rechtsextreme Partei zehn Jahre lang im Landesparlament saß. (siehe Evaluation der Landesmarke, November 2014, Seite 17)

Die Partei „Alternative für Deutschland“ ist kein singuläres Phänomen Mecklenburg-Vorpommerns. In Baden-Württemberg erreichte die AfD 15,1 Prozent bei den letzten Landtagswahlen, in Rheinland-Pfalz 12,6 Prozent, in Sachsen-Anhalt 24,3 Prozent. Wer fragte im Nachgang der Wahlen zum Landtag von Stuttgart, ob das gute Image des „Ländles“ gelitten habe? Niemand unterstellte den Baden-Württembergern zu 15 Prozent Ausländerfeindlichkeit oder gab gar „Reisewarnungen“ heraus. Nein, es soll nichts verharmlost werden, aber ich empfehle Gelassenheit.

Zur Wahrheit gehört nämlich auch: Mecklenburg-Vorpommern wurde (gerade auch in den letzten Wochen) in vielen seriösen Medien kritisch, differenziert und oft mit einem kräftigen Schuss Sympathie dargestellt. Zum Beispiel als Bundesland, das mit seinen Finanzen sparsam umgeht, das Wirtschaft und Infrastruktur angekurbelt hat oder auch als das Bundesland, das bei der Hilfe für Flüchtlinge beispielhaft für ganz Deutschland agierte. Auch diese Wahrnehmung ist Realität. Wir sollten sie befördern.

Mit Ihnen, unseren Partnern im Netzwerk, arbeiten wir jeden Tag daran, dass sich die Stärken unseres Landes weiter herumsprechen. Wir setzen auf professionelle Arbeit und das Miteinander aller, die mit der Marke Mecklenburg-Vorpommern, ihrem Versprechen „MV tut gut.“ und der Leitidee „Land zum Leben.“ arbeiten. Unsere gemeinsam entwickelten Kernbotschaften stehen für das übergreifende, das gemeinsame Bild, das wir vermitteln wollen. 

Unsere Landesmarketingkampagne setzt auf die Attraktivität unseres Landes, die nicht leidet und – davon bin ich überzeugt – langfristig nicht leiden wird, weil wir sie mit Freude weiterführen. Wir kennen unser Land – mit seinen Stärken und Schwächen.

Uns helfen weder Medienschelte, noch der übertriebene Drang, allen alles erklären zu wollen oder beleidigt oder verletzt auf manch überheblichen Blick auf das Land zu reagieren. Selbstbewusstsein, Gelassenheit, ein demokratisch anständiger Umgang mit den Realitäten, dabei eine deutliche Abgrenzung gegen jede Form von Hass, Intoleranz und mangelnde Offenheit, wo immer sie uns begegnet – das wird das Image unseres Landes stärken, weil es uns stärkt.

In diesem Sinne arbeiten wir für unser Land zum Leben.

Ihr

Peter Kranz

Leiter Landesmarketing MV

 

Link zur Evaluation der Landesmarke: 

www.mecklenburg-vorpommern.de

Link zu den Kernbotschaften:

www.mecklenburg-vorpommern.de


Bildnachweis:

Cornelius Kettler



MV tut gut auf...


MV tut gut auf YouTube

MV tut gut auf facebook

MV tut gut auf instagram


Redaktion

Landesmarketing MV

kreativLABOR

 

Layout

büro v.i.p.

 

Copyright

Landesmarketing MV

 

Hinweis zum generellen Maskulinum

Aus Gründen des Platzes und der Lesbarkeit, wird an Textstellen, an denen von geschlechtlich gemischten Personengruppen die Rede ist, das generische Maskulinum verwendet.

Die Veranstaltungshinweise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Herausgeber

 

Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Landesmarketing MV

Peter Kranz(V. i. S. d. P.)

Schloßstraße 2-4, 19053 Schwerin

 

Telefon: +49 (0) 385 / 588 1095

Telefax: +49 (0) 385 / 588 095

E-Mail: info(at)mv-tut-gut.de

 

www.mecklenburg-vorpommern.de

www.studieren-mit-meerwert.de

www.best-of-northern-germany.de

www.facebook.com/mvtutgut

www.instagram.com/mvtutgut