MV tut gut Newsletter November 2018


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie können das sicher nachvollziehen. Wenn man nach immerhin vier Jahren Arbeit so etwas wie ein Zeugnis erwartet, liegt leichte Anspannung in der Luft. Im Team des Landesmarketings war das in den Tagen vor dem Kennenlernen der Ergebnisse der Evaluation der Landesmarke spürbar. Eine bundesweite, repräsentative Umfrage zum Image des Landes, zur Marke Mecklenburg-Vorpommern und ihren Botschaften und zur Wirkung von Maßnahmen des Landesmarketings – gespiegelt durch ausführliche Interviews mit Marketing-Experten und Partnern im Land – das ergab eine Fülle an Zahlen und Daten. Und es ergab die zentrale Schlussfolgerung: Die gemeinsame Arbeit für das Image unseres Landes lohnt sich. Sie ist erfolgreich und wird anerkannt. Aber: Sie muss auf Ballhöhe bleiben und weiterdenken, sich entwickeln (können). Mecklenburg-Vorpommern ist beliebter denn je. Die Bewertungen als Urlaubsland sind besser als vor vier Jahren, zum Zeitpunkt der ersten Evaluation dieser Art. Besonders erfreulich: Die Werte für das Land als Arbeits-, Wohn- und Lebensstandort haben sich (z.T. deutlich) verbessert. Die gemeinsam gesetzten Botschaften der letzten Jahre haben also gewirkt – sie erscheinen etabliert, aber nicht „frisch“. Marke und Botschaften brauchen daher modernisierte Inhalte und einen neuen Fokus auf unseren Markenkern und das, was wir als Land ausstrahlen. Darüber wollen wir mit Ihnen, unseren Partnern im Netzwerk, diskutieren. Über das Morgen, über unser Land und unsere Landesmarketingkampagne… wir freuen uns darauf.

Viel Freude beim Lesen des Newsletters und eine schöne Adventszeit.

Ihr
Peter Kranz


Leiter Landesmarketing MV

 

 


Gremien diskutieren Auffrischung der Landesmarke „MV tut gut.“

Ergebnisse der bundesweiten Umfrage zur Landesmarke und die Arbeit des Landesmarketings 2018 standen im Mittelpunkt der Beiratssitzung.
Foto: Landesmarketing MV

Mecklenburg-Vorpommern sei es in den zurückliegenden Jahren gelungen, sich trotz zuweilen kritischer gesellschaftspolitischer Debatten und Entwicklungen von spürbar negativen Imagetrends in Ostdeutschland abzukoppeln. Das sagte der Projektleiter beim Meinungsforschungsinstitut FORSA, Dr. Peter Matuschek, als er die Ergebnisse der Evaluation der Landesmarke Mecklenburg-Vorpommern in den Gremien der Landesmarketingkampagne vorstellte. Die Steuerungsgruppe und der Beirat des Landesmarketings befassten sich auf ihren Sitzungen im November mit den Ergebnissen der bundesweiten Umfrage und mit ersten Schlussfolgerungen.

Dr. Matuschek nannte es einen starken Erfolg der Landeskampagne und ihrer Partner, die Bekanntheitswerte der Marke (im Vergleich zur 1. Evaluation dieser Art 2014) stabil gehalten und in wichtigen Imagepunkten zum Teil deutliche Verbesserungen erzielt zu haben. Zugleich zeige sich, dass die Kampagne, ihre Elemente und ihre Botschaften eine Auffrischung und Modernisierung gebrauchen könnten. Die kampagnenbegleitende Agentur und das Landesmarketing selbst wurden durch die Gremien in intensiven Diskussionen ermuntert, den eingeschlagenen Weg der Auffrischung der Landesmarke und der Suche nach einer neuen zentralen Botschaft konsequent weiter zu gehen. Die Evaluationsergebnisse seien eine sehr gute Grundlage dafür.

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Reinhard Meyer, betonte, dass das Landesmarketing gemeinsam mit der Agentur und vielen Partnern zielstrebig in diesen Prozess gehe. Es bedeute auch, sich gegenüber neuen Ideen zur Vermarktung des Landes und seiner Stärken offen zu zeigen und Einzelinteressen zurückzustellen. Ergebnisse des Prozesses sollten transparent kommuniziert werden.

Alle Daten und Berichte zur Evaluation stehen unter www.mecklenburg-vorpommern.de/service/evaluation-2018/ zum Download bereit.


Caroline Benz ist „Master of Slam 2018“

Moderator Hannes Heartmann (l.) mit Teilnehmern des Wettbewerbs
Foto: Landesmarketing MV

Ein volles Haus zur Dichterschlacht: Mehr als 200 Zuhörer fieberten bei der fünften Ausgabe der „Studieren mit Meerwert“-Meisterschaft im Poetry Slam mit den acht Teilnehmern. Sieben Studierende und eine Schülerin hatten sich auf die Bühne des Literaturhauses Rostock gewagt. Den Anfang machte Mathilda Leppin, die sich mit ihrem Auftritt in englischer Sprache viel Wohlwollen sicherte. In einer spannenden Endrunde entschied schließlich Caroline Benz, Studentin der Universität Rostock, den Wettbewerb für sich – vor den Greifswalder Studentinnen Aileen Raden und Theresa Humburg. Caroline darf sich jetzt „Master of Slam 2018“ nennen. Und sie darf sich über ein Aufenthaltsstipendium inklusive Workshop mit Franziska Hauser im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop freuen. Emil Bosse von der Universität zu Köln, der „Master of Slam 2017“, qualifizierte sich für den Jurypreis und sicherte sich damit einen Auftritt beim Lesebühnenfestival „Prosanova“ auf dem Natur- und Erholungshof Recknitzberg. Das Rennen um den Facebook-Preis machte Paula Bröskamp mit 245 „Likes“ und gewann damit Karten für das Pangea-Festival 2019, inklusive eines Auftritts dort.

Die Videos mit den Auftritten der Slammer und weitere Informationen gibt es auf der Website www.master-of-slam-2018.info sowie auf der Facebook-Seite von „Studieren mit Meerwert“


„Studieren mit Meerwert“ zu Gast in Berlin

Am Gemeinschaftsstand von „Studieren mit Meerwert“ auf der Einstieg-Messe
Foto: Landesmarketing MV

Ob Lehramt, Naturwissenschaften oder Nautik – das Studienangebot der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns umfasst mehr als 300 moderne Studiengänge. Das und vieles mehr konnten Besucher der Einstieg-Messe in Berlin erfahren: Hier stand am 9. und 10. November der Gemeinschaftsmessestand der Hochschulmarketingkampagne „Studieren mit Meerwert“, an dem Studienberater der Hochschulen des Landes die Fragen der Besucher beantworteten.
 
Die Messe verlief erfolgreich, viele junge Leute informierten sich über das Studieren in MV – vom Angebot der Hochschulen über Studienbedingungen bis zum Campusleben. Zahlreiche Besucher nahmen auch gern im Strandkorb Platz, um ein Erinnerungsfoto mit nach Hause zu nehmen.

www.studieren-mit-meerwert.de


Zukunft im Norden

Schüler aus zwei Bundesländern diskutierten mit MVs Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und den Bildungsministerinnen Birgit Hesse und Karin Prien über Perspektiven für junge Leute.
Foto: Landesmarketing MV

Einstmals verlief durch Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein eine nahezu unüberwindbare Grenze. Heute spielt die Einteilung in Ost und West für Schülerinnen und Schüler in beiden Bundesländern keine Rolle mehr. Die jungen Leute diskutierten ihre Zukunft im Norden – so das Motto einer Veranstaltung zum Tag des Mauerfalls am 9. November.  Gesprächspartnerinnen der Jugendlichen aus Schulen in Lübeck, Lüdersdorf und Schönberg waren Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Bildungsministerin Birgit Hesse und Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien. Es ging um die friedliche Revolution, die deutsche Einheit und Zukunftsperspektiven für die junge Generation. Im Vorfeld der Gesprächsrunde, die Teil der Festveranstaltung in Herrnburg war, hatten sich die Schüler bereits getroffen und ihre Ideen und Wünsche auf Plakaten dargestellt. Diese Arbeiten waren an einer Gemeindestraße in Herrnburg öffentlich zu sehen.

Treffen der Ministerpräsidenten mit den Bürgern beider Bundesländer gehörten ebenfalls zu der Veranstaltung, deren Organisation auch vom Landesmarketing unterstützt wurde.


Dokumentarfilme und Zukunftsthemen

Die 27. dokumentART lockte rund 2000 Zuschauer nach Neubrandenburg.
Foto: Carsten Büttner

Über 60 Filme und mehr als 2000 Zuschauer während des Neubrandenburger Filmfestivals  – das ist die 27. dokumentART in knappen Zahlen. Insgesamt waren unter dem Motto „films & future“ 2300 Filme eingereicht worden, von denen 44 in zehn Wettbewerbsblöcken ins Rennen gingen – um insgesamt vier Preise im Gesamtwert von 9000 Euro.

Mit ausgewählten Dokumentar-und Animationsfilmen sowie moderierten Diskussionen über Zukunftsthemen im Gepäck tourt das europäische Filmfestival durch 20 Städte, Dörfer und Gemeinden der Landkreise Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald, mit Abstechern nach Polen im grenznahen Bereich. Die dokumentART wird vom Landesmarketing mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützt.

Alle Infos zu Terminen und Filmen unter www.dokumentart.org


Landessporttag tagte in Güstrow

Delegierte aus Sportvereinen und -verbänden Mecklenburg-Vorpommerns trafen sich beim Landessporttag in Güstrow.
Foto: LSB MV e.V.

Die konzeptionelle Ausrichtung des Breiten- und Leistungssports und Herausforderungen des kommenden Jahres waren Themen des 21. Landessporttags. Das höchste Gremium des Landessportbundes tagte Ende November in Güstrow. Präsident Andreas Bluhm berichtete den Delegierten aus Sportverbänden und -vereinen des Landes über die Erfolge und Aktionen des zu Ende gehenden Jahres sowie neue Pläne. Schwerpunkte sind der Erhalt der Bundesleistungssportzentren und die Nachwuchsförderung im Land.

Das Landesmarketing MV ist Partner des Landessportbunds.


Termine

bis 8. Dezember 2018
Kühlungsborn kocht 2018
www.gourmettage.com

27. Dezember 2018
1. Rückkehrer-Tag Nordwestmecklenburg
Markt- und Eventhalle Wismar
www.wsc-nwm.de

27. Dezember 2018
Heimkehrertag
HKB Neubrandenburg
www.neubrandenburg.ihk.de

30. November 2018 bis 6. Januar 2019
Advents- und Neujahrskonzerte der Festspiele MV
www.festspiele-mv.de

bis 31. Januar 2019
doktART on Tour
www.dokumentart.org

 


Bildnachweise:

Cornelius Kettler,

Landesmarketing MV,

Carsten Büttner,

Landessportbund MV



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Aus Gründen des Platzes und der Lesbarkeit, wird an Textstellen, an denen von geschlechtlich gemischten Personengruppen die Rede ist, das generische Maskulinum verwendet.

Die Veranstaltungshinweise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Herausgeber

 

Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Landesmarketing MV

Peter Kranz(V. i. S. d. P.)

Schloßstraße 2-4, 19053 Schwerin

 

Telefon: +49 (0) 385 / 588 1095

Telefax: +49 (0) 385 / 588 095

E-Mail: info(at)mv-tut-gut.de

 

www.mecklenburg-vorpommern.de

www.studieren-mit-meerwert.de

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